.arch.kunst
1=2
umbau eines
einfamilienhauses
autoren: florian meissner
datum: april-2026 bis Juli-2026
ausbildungsinstitution: studie
kurzbeschreibung
Das Einfamilienhaus aus den 1930er-Jahren verfügt über eine solide bauliche Substanz, die als Grundlage für die Umwandlung in ein Zweifamilienhaus dient. Der Eingriff ist auf das Wesentliche reduziert: Erdgeschoss und Obergeschoss werden vertikal geteilt, das Dach wird zukünftig ausgebaut.
Eine neue Spindeltreppe erschliesst eine der beiden Haushälften zusätzlich bis unters Dach. Der bislang ungenutzte Dachraum wird ausgebaut und liefert drei zusätzliche Zimmer; die räumliche Reserve, die den Umbau erst ermöglicht, ohne den Fussabdruck des Hauses zu vergrössern. Auf der Gartenseite erweitern zwei neue Terrassen den Innenraum nach aussen und schaffen für jede Wohnung einen eigenen, direkten Bezug zum Aussenraum. Die darüberliegenden Balkone übernehmen eine doppelte Funktion: Sie dienen als Vordach für die Terrassen darunter und öffnen gleichzeitig den Schlafzimmern im Obergeschoss den Ausblick ins Grüne. Im Innern werden die Bäder an den Treppen positioniert und voneinander gelöst. Die Bäder werden um die Treppen positioniert und aufgelöst, um die Nutzungen besser teilen zu können. Ein Zaun aus Reuse Leitplanken teilt den Garten auf einfache Weise. So entsteht aus einem Einfamilienhaus mit guter Substanz ein Zweifamilienhaus. Die bestehende Geometrie wird neu organisiert, durch Dachausbau, Terrassen und Balkone ergänzt und so verdichtet; eine Strategie, die mit den vorhandenen Mitteln des Hauses arbeitet, statt sie zu ersetzen: 1 = 2.










